Bewegtbild im Netz ist nicht im Kommen. Es ist längst da. Es ist das TV der Kids, wenn sie auf YouTube ihre Stars abonnieren. Es ist die Streamingplattform, die einen alle Episoden einer Serie auf einmal sehen lässt. Es sind die Streamings von Konferenzen oder direkt aus dem Spieleuniversum der Let’s Player. Verfügbar nicht nur vom Desktop sondern zunehmend mobil.

Möglich gemacht durch billigere Hardware, schnellerem Internet und besserer Plattformen. Für Journalisten bedeutet das herauszufinden, wie sich mit den neuen Möglichkeiten Storys erzählen lassen.
Die folgenden Videos sind Beispiele meiner Experimente. Sie reichen von Livestreams über Aufzeichnungen bis hin zu Let’s Plays.

Livestreaming Events

Mit NERDHUB, dem Eventagreggator in NRW, sitze ich direkt an der Quelle. Ich kenne 99% der Events und kann hingehen. Wer außerhalb NRWs ist und weder Geld noch Zeit hat zum Event anzureisen, dem kommt ein Livestream gerade recht.

Die großen Veranstaltungen wie die re:publica oder die sigint haben das erkannt. So können weitaus mehr Menschen zusehen, als Menschen in die Veranstaltungs-Location passen. Und es können auch mehr Menschen darüber Twittern.

Oft ist es auch so, das sich Events überschneiden. Und dennoch mag das Thema so interessant sein, oder ein Konferenz-Speaker so spannend, das ich ein Video zur Konferenz dennoch gerne sehen würde. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn es sich um inhaltlich relevante, zeitlose Beiträge handelt. Die werden selbst nach Jahren noch abgerufen.

 

Making the Show!

Wenn wir den NERDHUB Netzcast aufzeichnen, dann haben wir so einiges an Equipment herumstehen. Der Podcast ist Audio. Doch wenn man eine Videokamera aufstellt, die Zuschauer anspricht und ab und zu in die Kamera schaut, dann hat man plötzlich eine Show. Via Google Hangout on Air fällt aufwendige Nachbearbeitung weg. YouTube eröffnet dir darüber hinaus als größte Bewegtbild-Community ein neue Zielgruppe.

 

Let’s Play!

Um etwas zu verstehen, lohnt es sich, nicht nur Interviews zu führen, sondern sich selbst damit auseinander zu setzen. So fing ich an Let’s Plays von Minecraft zu machen, weil ich verstehen wollte, wie so etwas wie Gronkh funktioniert. So entstanden ca 540 Minuten Let’s Play aufgeteilt in 20 Episoden.

 

Dokumentation

Kamera an, Ton ab! Zuletzt geschehen bei der Cologne Commons Conference. Meist entsteht das, weil streaming nicht möglich ist. Nachteil ist die zeitverschlingende Nachbearbeitung. Vorteil: Höhere Qualität.
Der bisherige Renner meiner Aufzeichnungen ist Gunter Dueck über das Thema Innovation.

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