Oder: wie ich im betahaus Berlin ein Gedicht kaufte. Für 10 Dollar, via Paypall.

Am 26.9. sah ich Daniel Bartel auf Facebook über zwei Frauen posten, die mit einer Schreibmaschine im betahaus in Berlin saßen und Aufträge für Gedichte entgegennahmen. Gedichte. Auf einer Schreibmaschine. Via Kommentar fragte ich nach, ob das auch remote via Facebook möglich wäre. Und das war es. Also orderte ich ein Gedicht zum Thema: Ich und mein Smartphone bei GennaRose, bezahlte auf ihre Emailadresse via Paypall und bekam wenige Minuten später das Gedicht. Danke Daniel für die Vermittlung und Auslieferung der Ware!

Daniel fotografierte das Gedichte und schickte es mir via Facebook.

Daniel fotografierte das Gedichte und schickte es mir via Facebook.

Und hier ist das Gedicht:

 

Me & My Smartphone

 

We sat on the side of the road.
Your eyes, glassy, I asked you
why here? I asked.
Do you trust me? You replied.
Always.

You are my own lung, in my hand.
You are the surface of a lake
and an anchor. You hold everyone
I have ever loved in your threat.

I am flesh and bone and questions.
You are every answer.

On the roadside, trucks pass us
without slowing. You promise
you will lead me home. But feel,
you are my home. You glowing heart,
you map-singer, you light
in the dark.

by GennaRose Nethercott (genna.nethercott@gmail.com)

 

 

 

 

GennaRose liest Daniel mein Gedicht vor. Sie sieht schön aus beim Vorlesen.

GennaRose liest Daniel mein Gedicht vor. Sie sieht schön aus beim Vorlesen.

 

 

Tischchen, Schreibmaschine und Schilder, und schon geht es los.

Tischchen, Schreibmaschine und Schilder, und schon geht es los.

Vielen Dank Daniel! Und “Thank you!” GennaRose. Wie schön mögen diese Worte von deinen Lippen geklungen haben!

 

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