Bereits über 100 Bewerbungen kann nach Angaben der Initiatoren der neue Tech-Hub in Köln, das Clusterhaus, schon  verzeichnen. Noch bevor das etwas größere Coworkingspace überhaupt eröffnet hat, scheint es damit voll ausgebucht zu sein. Auf der Website nennt sich das Projekt schon jetzt selbstbewusst “Europe’s biggest tech-cluster”.

Im Droid Boy Interview stehen die Initiatoren Dirk Van Quaquebeke und Ben Kasselmann Rede und Antwort.

DROID BOY: Wer sind die Initiatoren des Clusterhauses?
Dirk: Das Clusterhaus ist eine Initiative der aktuellen Mieter im Gebäude: KochAbo.de, der Online-Stammtisch Köln und die Contilla GmbH.
Ben: Angestoßen hat das Projekt Dirk, der KochAbo.de als Partner von i5invest gegründet hat und den ich im jetzigen Clusterhaus kennengelernt habe. Die Idee zum Clusterhaus war schnell geboren und auch der Vermieter konnte mit ins Boot geholt werden.

DROID BOY: Wie kam es zur Gründung des Clusterhauses?
Ben: Dirk suchte kurzfristig ein Büro. Dabei kam es auch ihm auf die Punkte an, die sich jedes Startup-Team wünscht: günstig, zentral, flexibel, vernetzt in der Szene und schnell aufzusetzen.
Dirk: Da KochAbo.de zu groß für Coworking und zu klein für ein normales Office ist, kam der Tipp vom OSK genau richtig.

DROID BOY: Welche Erfahrungen habt ihr bisher mit Clusterhäusern und ähnlichen Einrichtungen gemacht?
Ben: KochAbo.de, das von Dirk bei i5invest in Wien gegründet wurde, hat dort sein Zuhause in einer Art Coworking Space für alle i5invest Unternehmen in einem etwa 800+m² Großraumbüro.
Dirk: Die Vorteile sind in Wien offensichtlich: kurze Wege, Szene-Events, Know-how Transfer, ein Plug&Play-Setup und so weiter. Putzkolonne und Internet wird von i5invest organisiert. Die Nachteile, die es beim Clusterhaus in Köln nicht geben wird: nicht so hallig wie im Großraumbüro und auf kleine Start-Ups ausgerichtet. Das heisst man sitzt zusammen in den relevanten Units und es muss keine Rücksicht auf Lärm, Arbeitszeiten etc. und auf Mitbewohner genommen werden. Synergien wollen wir im Clusterhaus zwischen den Mitbewohnern durch Hausevents erreichen.
Ben: Mit dem Online-Stammtisch Köln sitzt dafür ein Network-Anbieter im Clusterhaus, der den jungen Unternehmen nicht nur Events „zu Hause“ anbieten kann, sondern mit dem OSK direkt in die regionale Branche eingeführt werden kann.

DROID BOY: Die Gründerszene schreibt: “eines der größten Zentren für Startups der digitalen Branche in Deutschland”. Wie groß seid ihr wirklich?
Ben: Zurzeit steht die Factory in Berlin nicht und das war unseres Wissens das größte geplante Clusterhaus in Deutschland für Start-Ups. Auf unserer Internetseite haben wir mehr zu unserer Größe.

.

Ist das die Navigationskonsole der USS Enterprise? Nein, das ist der Empfangstresen des Clusterhaus in der Friesenstraße

 

DROID BOY: Was ist der Unterschied zwischen Clusterhaus und Coworking-Space?
Dirk: Gute Frage. Gleich nach dem wir mir dem Clusterhauses an die Öffentlichkeit gegangen sind, war das Thema einer Diskussion angestoßen von Alex Strieder in der Facebookgruppe “Cologne Startups”. Ein Kommentar fasst es so zusammen:

Cluster vs. Co-Working: I think there is a fundamental difference. I think Clusterhaus will evolve into a Cluster of various start-ups with different sizes. When I arrived in Cologne to look for a set up for kochabo.de 4 weeks ago I visited a few of the co-working spaces and they did not suit our need of: 3-6 people to start with, room to grow into, have phone conversation naturally integrated within once work day without disturbing co-inhabitants etc. On the other hand we had to get furniture, IT/Phone infrastructure/Printer etc. sorted ourselves. Hence I believe Co-working space vs. Clusterhaus target a different audience mainly by size/stage. Both will serve as a homes to people at a different stage of their entrepreneurial journey.

DROID BOY: Gibt es bestimmte Ideale, Prinzipien, Lifestyle, Denkweise, die besonders zum tragen kommen soll?
Dirk: Durch Unternehmer getrieben. JFDI (Just focus and do it) .

DROID BOY: Wann öffnet das Clusterhaus?
Ben: Es wird noch in diesem Monat einen Open Day geben, an dem das Clusterhaus besichtigt werden kann. Das Announcement folgt auf Facebook und Twitter.

DROID BOY: Wie teuer wird das Clusterhaus sein?
Ben: Wenn man zum Beispiel einen 20m² Raum im Clusterhaus anmietet, dann kommt man warm auf etwa 250 Euro, was in den meisten Coworking Spaces oft nicht einmal einen Platz zahlt. Dafür gibt es aktuell noch kein Internet, Putzservices oder Möbel. DIY war schon immer günstiger.

DROID BOY: Für welche Art Start-Ups ist das Clusterhaus in erster Linie konzipiert?
Dirk: Unsere Zielgruppe sind Start-Ups, die gerade in den Anfängen sind. Aber bei 6.000qm gerne auch die Big Guys aus der Szene. Jeder, der die Branche lebt, ist bei uns herzlich willkommen.

DROID BOY: Welche sonstigen Angebote sind geplant? Kantine? Fitnessraum? Skype-Boxen? Was wird den Start-Ups geboten?
Ben: Das erste Feedback ist sehr positiv, so dass wir hier erste Gespräche mit Partnern führen. Über alle News und Aktivitäten werden wir die Interessenten zu gegebener Zeit informieren.

DROID BOY: Wiviele Bewerbungen habt ihr bereits?
Dirk: Es gibt über 100 Interessenten und wir sind dabei nun einen Newsletter und den Open Day vorzubereiten.

DROID BOY: Dirk und Ben, ich danke euch für das Interview.

Internetseite: Clusterhaus
Facebook: Clusterhaus
Twitter: Clusterhaus

Online Stammtisch Köln: Das Clusterhaus öffnet ab Juni seine Türen für Kölner Start-Ups.

Adresse:
Clusterhaus
Im Klapperhof 7-23, 50670 Köln

Google Plus Diskussion

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.