Die WebvideoCon und die unerreichte Zielgruppe

Komme eben von der neuen WebvideoCon in der IHK Köln, die laut Veranstalter schnell ausverkauft (Tickets waren kostenlos) und die Warteliste lang gewesen sein soll (120). Alles in allem war das eine runde Geschichte, wenn der letzte Vortrag ähnlich verlaufen sollte, wie die davor. Denn bis zum Schluss konnte ich nicht bleiben. Trotzdem muss man sich die Veranstaltung mal genau anschauen. Und da fällt dem geschulten Eventanalysten etwas auf.

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Den Verführbaren

Ich möchte im Eifer unseres Gefechts gegen Nazis und Islamisten, denen mit Argumenten nicht mehr beizukommen ist, und im Ausdruck für freie Meinungsäußerung und Pressefreiheit im Angesicht des Anschlags auf Charlie Hebdo eine Dimension der Diskussion hinzufügen, die droht unterzugehen. Es geht mir um jene, die Mitlaufen. Um jene, die sich aus welchem Grund auch immer, von dem angezogen fühlen und mit den Glatzen jeden Montag in Dresden zu Tausenden auf die Straße gehen oder die zu hunderten in islamistische Ausbildungslager gehen. Es geht mir um die, die verführbar sind.

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Persönlicher Jahresrückblick

Zumeist wird die Rückschau schon gegen Ende des Jahres geschrieben, um das es im Text gehen soll. Was das Jahr aber wirklich für einen persönlich bedeutet, das weiß man meist erst nach Jahren. Darum nähere ich mich dieser Wirklichkeit ein wenig an und veröffentliche meinen Rückblick auf das Jahr 2014 erst 2015. Die Themen, die mich 2014 Jahr stark beschäftigt haben, sind diese: Die Deutsche Startup-Szene und ihre Methoden und Mechanismen, Veranstaltungen und ihre Mechanismen, die IHK, die dmexco, das Mediencluster, Bewegtbild und die Familie. Zu diesen Facetten meines Jahres 2014 nun eine mehr oder weniger sortierte Rückschau, mit ganz viel Meinung.

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Yumee CreatorsCamp – Wie YouTuber in NRW zukünftig kollaborieren können

Am Samstag den 1. November fand ein experimentelles Veranstaltungsformat im Kölner Inkubator Startplatz statt: In einer Mischung aus BarCamp, Workshop und Meetup trafen sich 20 YouTuber aus ganz NRW – ohne erst mal zu wissen, was eigentlich passieren würde. Herausgekommen ist ein aufwändig produziertes Talk-Format, mehrere Begleitvideos und Vlogs und die Erkenntnis, das es keine MCNs sondern coole Veranstaltungen braucht, damit Webvideomacher sich vernetzen und kreative Ideen umsetzen können.

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Clusterhaus Köln bis 2016

Gute Neuigkeiten für Kölner Startups, die sich im Clusterhaus niedergelassen haben: Wie eine Pressemeldung des Clusterhaus-Managements verlautet, können die 80 Startups im Gerlingquartier bis Ende 2016 bleiben. Damit wurde erneut die maximal mögliche Mietdauer erhöht.


Das Clusterhaus wurde 2012 gegründet mit dem Ziel, ein temporärer Hub für die Startup-Szene aus Köln und der Umgebung zu sein. Dabei war klar: Es handelt sich hierbei um eine befristete Dauer, da das Gerlingquartier renoviert werden soll, wie die bereits fast vollständig renovierten Nachbargebäude zeigen. Aktuell rechnete man mit Ende 2015.

Eine Verlängerung um ein Jahr gibt der Kölner Startup-Szene weiterhin etwas Puffer sich nach einem Büro nach der Zeit im Clusterhaus umzuschauen. Das es irgendwann so weit kommt, davon gehen Branchenexperten aus Köln aus. Das Clusterhaus soll dabei bis zu 90% ausgelastet sein.

Möglich ist das Clusterhaus in Köln, da der Immobilienkonzern Immofinanz AG den Mietern einen Mietpreis  am unteren Ende des Marktniveaus anbietet. So können eigentlich zur Renovierung anstehende Gebäude ausgelastet werden und Startups haben die Möglichkeit günstig zu mieten. Verwaltet wird das Konstrukt Clusterhaus vom Clusterhaus Management, das weitere Häuser unterhält, unter anderem in Wien. Das Management besteht laut Impressum aus der NETgemacht EVENT UG für Köln und Alps Venture Capital GmbH für Wien und den restlichen Dependancen. Wie genau das Management von der Verwaltung der Clusterhäuser profitiert ist nicht bekannt.

Quelle: Clusterhaus bleibt bis 2016 im Gerlinquartier

Webseite: Clusterhaus
Twitter: @clusterhausCGN
Facebook: Clusterhaus