Vorhersage für 2026: Humanoide Roboter als nächster Hype

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Droid Boy heißt diese Seite, weil das mal ein Android-Blog war. Mit dem Namen könnte man auch gut über Roboter schreiben, humanoide Roboter. Und ich sollte es auch. Denn es ist vielleicht das nächste Thema.

Ich denke schon eine ganze Weile am Thema humanoide Roboter herum. Zum Einen finde ich nützliche Roboter toll. Wer würde einen fleißigen Helfer nicht toll finden? (Bitte putze mein Bad.) Wir kennen viele gute Beispiele aus der Science Fiction in Literatur und Film, die wir auf der Stelle in unserem zu Hause begrüßen würde, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.

Ich denke da zum Beispiel an den kleinen Krabbler Beezle aus Otherland. Dieser kleine spinnenartige Roboter ist nicht nur lustig für Kinder. Dafür wurde er mal gebaut. Er ist auch eine ausgesprochen schlaue und autonome KI, die seinem Besitzer Orlando Gardiner ein fähiger, treuer Wissenszuarbeiter und Bibliothekar ist. Im Grunde ein Roboter, der ein sehr viel weiterentwickeltes OpenClaw als Gehirn hat. Und in der schlimmsten aller Zeiten hackt er seinen Besitzer, der in einer Art Metaverse gefangen ist, Hilfe ins Netzwerk. Und bricht dabei Regeln, aber nicht ohne die Zustimmung seines Besitzers. Darüber könnte man ganz gut diskutieren.

Aktuell passieren tatsächlich Dinge in Sachen Robotik. Die Hardware ist ziemlich billig geworden. Das liegt an zuverlässigen und günstigen Elektromotoren zum Beispiel und an Rechnern und Batterien, die so gut sind, dass sie tatsächlich nützlich sind. Aber auch die Software ist mittlerweile so weit, dass sich Perspektiven auftun. Während man früher Jahre und die fähigsten Köpfe von Universitäten brauchte, um einen Roboter zu programmieren, können wir innerhalb einer Woche kleine Wunder vollbringen. Dank LLMs und Weltmodellen.

Trotz immenser Fortschritte dürfen wir uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Aufgabe ungleich größer ist als die, ein Auto selbstfahrend zu machen. Autos bewegen sich auf Rollen auf dafür vorgesehene Wege mit klaren Regeln und wenigen klar definierten Zielen. Humanoide Roboter in Privatwohnungen müssen sich dagegen in quasi unendlich oft veränderten Rahmenbedingungen und unendlichen Ansprüchen zurechtfinden.

Die Entwicklung humanoider Roboter geht also so schnell voran wie noch nie zuvor. Die Aufgabe bleibt vorerst gigantisch.

Dennoch habe ich mich in diesem Jahr schon ein paar Mal dazu hinreisen lassen eine Zukunftsvorhersage zu machen. Weil es Spaß macht die Zukunft vorherzusagen. Und weil ich meine Einschätzung später analysieren will. Dass humanoide Roboter kommen werden ist klar. Und so lange man da kein Datum dran macht, ist das eine Nicht-Aussage. Alles wird irgendwann irgendwie kommen. Wenn man solche Vorhersagen oft und lang genug macht, hatte man quasi immer recht. Die Kunst besteht darin zu sagen wann.

Mit Blick auf die ca. 5 bis 10 ziemlich beeindruckenden Startups, die humanoider Roboter zu uns nach Hause bringen wollen, lasse ich mich zu dieser Zukunftsvorhersage hinreisen:

Wir werden in 2026 ein Startup sehen, dass mit einem Roboter-Modell viral gehen wird, weil sie etwas liefern, was wir so nicht erwartet haben. Das wird einen Hype auf Humanoide Roboter für das zu Hause auslösen, was den KI-Hype in zwei Jahren abgelöst haben wird.

Ich freue mich schon zu sehen, wie falsch ich mit meiner Aussage liege 🙂

Hiermit wäre das dokumentiert.

Ich freue mich von euch zu hören, wie ihr über Humanoide Roboter denkt. Ich verlinke euch darum drei Webseiten von Roboter-Startups, die euch verblüffen werden. 🙂

Fauna Robotics | Sunday Robotics | Fourier

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