Es folgt: der zweite Versuch an einem Lauf mitzumachen. Ein Business-Run am 18. Juli. Länge: 5 km. Dazu habe ich mich erneut aufgerafft zu Laufen, nicht gleich zum See, sondern um die nahe gelegene Baumgruppe. Mit neuen Schuhen und mit Erfolg!

Was bisher geschah
Der Bürohengst und Businesskasper, oder einer, der drohte zu so einem zu werden, schnürte sich die Schuhe, legte das Schweißband an und hub an der Fettleibigkeit und Trägheit den garaus zu machen. Doch er übertrieb, ich übertrieb es und überforderte weniger die Lungen, aber vielmehr meine Kniegelenke. Die Generalprobe für den 6. Firmenlauf zerrieb endgültig was noch heile war in meinen Kniegelenken. Humpelnd lief ich nach Hause und den Firmenlauf musste ich absagen. Na Bravo!

Doofe  Erfahrung ist doof
Die Erfahrung, die ich machte, war doof: Ich wollte mich bewegen, aber mein Körper verwehrte mir den Dienst. Ziemlich frustrierend. Wenn da nicht die “Fans” auf Facebook und die guten Ratgeber in den Kommentaren gewesen wären. Sie erklärten mir: Deine Gelenke sind das nicht gewohnt, lass es langsam angehen und bewege dich lieber häufiger aber dafür weniger lang und intensiv. Klingt logisch, denn der Körper hat so die Chance sich daran zu gewöhnen. Und für die Motivation ist das auch gut: Man muss keine Angst haben sich zu überfordern, zu wenig zu laufen und sich selbst kaputt zu machen, wenn das Teil der Übung ist.

Mein kleiner Lauf
Darum schlug ich am Abend des 30. eine kleinere Route ein, die mich nicht weit weg brachte, aber dennoch über waldigen Boden führte. Hier eine kleine Impression:

Wenn man rechts herum abbiegt ...

Wenn man rechts abbiegt …

Ganz recht: Ich entdeckte die Partyhöhle der lokalen Jugend- und Kifferszene. Unfassbare Vermüllung. Falsch abgebogen.

Wie hier auf der Karte zu sehen musste ich erst einmal herausfinden, wo es langgeht, fand dann aber eine kleine und angenehme Runde, ohne aus versehen in eine Nadel zu treten. Hier meine Erkundungstour als Karte und in Zahlen:

Kleine Runde möglich auch wenn man nicht in eine Nadel treten will.

Kleine Runde möglich auch wenn man nicht in eine Nadel treten will.

Nach guten 20 Minuten beendete ich den Lauf. Gute Entscheidung, denn ich schwitze gut, und meine Knie taten noch nicht weh, wobei ich schon merkte, das sie da sind.  Diese Woche möchte ich noch einmal laufen, eigentlich noch zwei mal. Ob ich das schaffe, entscheide ich allerdings morgen früh. Denn dann werde ich wissen, wie meine Knie den kurzen Lauf aufgenommen haben.

Zum Ende des Laufes wurde ich nicht nur mit ein paar Hormonen, sondern auch mit schönen Bildern belohnt, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

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PS Danke, Schalk, das du mir im Nacken sitzt! 🙂

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