Tag 13

8:21 Ich checke das Wetter App. 95% Luftfeuchtigkeit, über den ganzen Tag hinweg.
Würd wohl besser sein ich zieh das Anglercape über.

8:27 Teeritual mit Spiegel-online

10:47 Wir fangen an Sandsäcke zu füllen, so stark regnets.

Mein Rücken schmerzend und die Füße geschwollen, wate ich durchs brausende Meer. Das Rote ist die Sonne, und die versinkt gerade vor meinen Augen.

Die nächsten Zwei Tage frei, schmiede ich Pläne. Ich hoffe auf trockenes Wetter.

Ein Schild gesehen auf dem ein Dünenlamn angeboten wird. Überlege mir es zu kaufen. Hoffe allerdings das es kein fauler Trick ist. Die Leute fallen doch auf alles rein.

Eben noch versucht Wäsche zu waschen und zu trocknen. Was daraus geworden ist, werde ich Morgen früh herausfinden. Das ist alles so aufregend!

Zur Feier des Abends jetzt noch ein Teeritual vollzogen und hoffe es hilft mir am Morgen mit der Stuhlgängigkeit.

Gute Nacht allerseits.

Tag 12

Habe festgestellt, das sich die Art der Müdigkeit im Laufe der Tage  verändert hat. Schokolade hilft allerdings gegen keine.

Ich hoffe aber, das ich trotz allem meine täglichen Eintragungen durchhalte, auch wenn sie vielleicht kürzer werden oder nur noch vom Schlafen handeln.

Nach nächtlichem Gewittersturm erwartet mich heute Morgen eine schwül-warme Luft.

Ich erwarte heute einen Dienstplan für nächste Woche, damit ich mich auf einen freien Tag freuen kann.

Und heute muss ich mal was anderes essen. Allerdings gibt es davon hier nicht all zu viel.

23:13 Dienstplan angekommen! Mittwoch hab ich frei.
Die Arbeit nimt mehr und mehr meines Gehirns ein. Da muss ich was dran ändern. Nur was?

Meine Ernährung muss auch stabiler werden. Fühle mich aufgebläht. Morgen früh aufstehen und lecker essen kaufen.

Meine Beine scheinen sich langsam an den Stress zu gewöhnen, den ich ihnen zumute. Sind Gott sei Dank zu Dick um abzubrechen.

Tag 11

10:03 Das Meer ist heute so friedlich.

Noch nicht allzuviele Leute am Strand, dafür dicke. Ausgleichende Gerechtigkeit.

22:27 Sitze zur Feier des Tages in einem Strandkorb, der gar nicht riecht. Trinke Chardonnay und blase Frohsinn ob des tyrkiesen

Meeres und der

blutroten Sonne.

Tag 11 kann als erster normaler Tag bezeichnet werden, insofern es sowas wie normal überhaupt geben kann, wenn man sich für 90 Tage

auf

eine fremde Insel begibt.

Erstaunlich wie schnell man

sich an das

Rauschen des Meeres gewöhnen kann, solange man noch was im Glas hat.

Ich gedenke heute aller Nasen in rauhem Winde.

Tag 10

Ein paar Daten zu Anfang:
– 1/9 der Etappe erreicht (mehr wie 1/10!)
– Die Nummerierung der Tage ist zweistellig
– Bisher über 100€ ausgegeben, aber aufgrund besonderer Zuflüsse noch nicht zum Bankomaten gehen müssen
– 1 freier Tag
– Anzahl Sonnenbrände: 1
– Regentage: 2

Stelle gerade fest das Möven dem gleich kommen, was in Städten Tauben sind. Mit dem Unterschied, das sie nicht ‘gurr gurr’ sondern ‘WÄÄÄÄÄ WÄÄÄÄÄ’ machen und Angriffe auf Fischbrötcheninhaber starten.

Beim nach Hause fahren beinahe eingeschlafen. Werde das Feierabendweinchen auf eins beschränken müssen, will ich in Zukunft an einem Stück nach Hause kommen.

Tag 9

10:01 Der Tag beginnt mit einer elektrischen Rasur.
10:24 Teeritual im Freien!

Dieser eine Vorhang da in diesem einen Fenster hat sich glaube ich gerade bewegt.
Ich werde das mal im Auge behalten.

Eben mit dem Rad meine tägliche Strecke absolviert. In dem kleinen Waldstück, durch das ich komme, stand heute ein Saxophonist an einer Bank und spielte vor sich hin.

15:11 Pause mit Herr Currywurst und Frau Frites. Haben Sourcreme mitgebracht. Wir trinken Cola aus Flaschen.

Nach einer kräftigen Regendusche haben es sich Horden an Gästen nicht nehmen lassen sich üppigst mit Wein zu begiessen, was zu Erschöpfungen hier und da führte. Besonders hier drüben, aber auch dort. Na auf jedenfall eher nah wie fern.

Eben dann noch mit jemandem telefoniert, der Befürchtungen hat. Scheint sich über seine Unersetzbarkeit nicht im klaren, was ich dann nochmal zum Ausdruck gegeben habe.

Man merkt, die Erschlaffung macht sich breit, besonders im Hirn, was zu verzwickelten Formungen im Satzzusammengefüge fûhrt.

Gute Übernächtigung, allerseiten.

Tag 8

8:38 So früh war ich auf der Insel noch nie wach. Viel geschäftiger als zu erwarten wäre.
Heute erwartet mich eine 14 Stunden Schicht, vor der es mich schon bangt.

Schicht wurde erfreulicherweise von einem unerfreulichen Spiel unterbrochen, was der ganzen Sache jä ein Ende bereitet hat.
Zu meckern gibt es eigentlich nix, weil unsere Jungs eine Klasse Leistung abgegeben haben.

Heute außerdem einen neuen sehr angenehmen sozialen Kontakt gehabt. So nach 8 Tagen Isolation und Knochenharter Arbeit fühlte sich das ganz angenehm an.

Stelle zudem fest, das mir diese Bloggerei irgendwie behilflich ist, womit ich so eigentlich nicht gerechnet habe. Schließlich war es nur als Zeitvertreib gedacht.

Jetzt noch 4 Tage durchhalten und dann hoffentlich wieder einen freien Tag.