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Tag 29

Heute ist der vorletzte Tag des ersten Monats und Base hat mein Internet gesperrt.

10:35 Telefonat mit 1011. Die Dame hat eine tolle Stimme. Wurde in einem Lager für Besänftiger-Terroristen ausgebildet, da bin ich mir sicher.

10:46 Warten auf eine SMS. Und auf heisses Wasser.

SMS empfangen, Hero neu gestartet, Internet wieder da. Alles nur Geldmache!

13:44 Experiment: Wie lange braucht eine Pizza in einem nicht vorgeheizten Ofen bei 200 Grad?
Antwort: 21 Minuten und 19 Sekunden.

Eben versucht Google Buzz Einstellungen zu machen. Hab nach 30 Minuten aufgegeben.

16:27 Spiele gerade intensiv mit Foursquare rum. (Unter Twitter weitere Infos)

16:35 Versuche mich mit dem WLAN von Miner’s Coffee zu verbinden. Scheint überlastet zu sein. Auch ein zusätzlicher Knotenpunkt funktioniert nicht. Meh!

Setzt sich gerade Ein Pärchen neben mich und packt schnell das Laptop aus. Sie: Nur schnell mal Mails checken, müssen ja nichts kaufen.
Beim weiteren Belauschen stellt sich raus: Hochschulabsolventen. Asoziales Verhalten geht durch alle sozialen Milieus!
Schuldgefühle zwingen ihn schließlich doch was zu kaufen. Vielleicht wars auch der bohrende Blick der Verkäuferin.

In der Drachenhöhle gewesen und eine Matte gekauft. Mit Schnüren dran. Dann nach Rantum gefahren und die Matte in den Wind gehalten und *swoooooosh* hing die Matte am Himmel.
Hinter mit der Sonnenuntergang obs der Sind, der an meinem Drachen zerrt. Ein Ruck mit dem linken Arm und er fliegt nach links. Mit rechts obs er fliegt nach Rechts. Wenn man nicht gegen steuert mach er einen Looping. Und wenn man nicht rechtzeitig hochzieht knallt er auf den Sand.

Dann schnell alles wieder eingepackt und 5 km gegen den Wind nach Westerland ins Kino.

Sand in der Unterhose und Popkorn im Pulli.
Inception ist ein mächtiger Film.
Doch der Harndrang ist stärker.

Tag 28

1:41 Griechischer Joghurt naCh Aqiavit. *brech

18:06 Erste Versuche wieder was zu mir zu nehmen.

Pizza zu mir genommen und bei mir behalten. Geb ich auch so bald nicht mehr her. Hoffentlich aber morgen früh, aber dann ist was einst Pizza war, gewesenes.

Eben noch den Bob gehört, in einem One-taker wie es nur Bob taked. Ich bedanke mich. Hätte ich doch seine weise Hose, dann hätte ich jetzt was zu kuscheln. Muss eben das Kissen herhalten. Gute Nacht.

Tag 26

Die ganze Nacht nur von einer Person geträumt.

10:05 Stehe vor dem Aldi. Macht Sonntags aber erst um 11 Uhr auf.

10:34 Rituelles Meergucken am Kliff bei teilweise mit Schäfchen bewölktem Himmel.
Das Meer ist grün.

22:40 Teeritual.

22:55 Seitenweise Emails löschen.

Doku über alte Naziverbrecher anhören.

Blickfeld: Ladekabel, Teetasse, alte Zeitung, Pflaster.

Da fällt mir auf, das schon seid Tagen meine Batterie recht stabil ist. Vorher hatte ich Mühe bis zum Abend durchzuhalten.
Gelobt sei die Möglichkeit die Internetverbindung zu kappen.

Werde jetzt meine Verbindung zur Welt kappen und hinab tauchen in die See der Träume und unerfüllten Wünsche.

Tag 25

Ein weites Feld aus Kumuluswolken über dem Meer. Vereinzelt bricht die Sonne durch und macht das unruhige Meer fleckig.

Eine steife Briese hält uns die meisten Gäste vom Leib.

16:23 Thainudeln statt Scampi mit Spinat: Lecker!

Auf dem Nachhauseweg von einigen Tropfen getroffen worden.

22:50 Radio eingeschaltet und von dem Tunnelunglück in Duisburg erfahren. Betroffen geworden.

Die Nacht schwappt über mich herein.

Tag 24

0:11 Dokumentation auf Arte über Jennis Jobblin.

8:28 Auf dem Weg zur Arbeit. Eben noch schnell meinen Finger verbunden. Man kann ja nie wissen.

9:01 Drei nackte Menschen im Meer. Man sieht nur ihre Rücken. Aber nach jeder Welle blitzt ein kleines Stück ihrer bleichen Gesäße auf.

22:29 Chardonnay am Strand. Der Wind treibt mir Tränen in die Augen. Sehe kaum was auf dem Display.

Auf dem Heimweg hoppelte mir ein Hase über die Strasse. Lecker!

Jetzt noch Kochsendung im Fernsehen anhören, dann Bettchen. Denn Morgen wieder 9 Uhr Dienstbeginn.

Tag 23

Heute aufgestanden, verschwitzt gewesen, obwohl es kalt ist. Was ist da los!

11:49 Teeritual

12:23 Habe mir angewöhnt vor der Arbeit eine halbe Stunde am Kliff zu sitzen.
Wegen schlechten Wetters einigermaßen Ruhe und Sitzbänke frei.

Heute verschlang mich die Langeweile. Doch Sie war auch gelangweilt und spukte mich wieder aus.

Mit einem Schätzelein teleniert und freue mich schon wie Bolle auf ihren Besuch!

Bis dahin heisst es noch 14 mal schlafen, so ungefähr. Hände auf die Bettdecke!
So gewöhnt man sich das Bauchschlafen ab.

Morgen früh aufstehen, deswegen früh schlafen gehen. Nachti ihr Pupsies!