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Droid Boy Podcast Nr. 79 – Don Wertheim

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rbeiten, Leben, Erleben – so fasst das Wertheim das neue Konzept am Kölner Hansaring zusammen, das Ende Juli zunächst mit einem Presseevent eröffnet. “Wir wollen erst mal schauen wie sich das entwickelt”, sagt Oliver Struch, Chef des Wertheim und seit 2011 der Treiber hinter dem Konzept. Coworking, Team-Büro, Serviced Apartements, Events und eine Kindertagesstätte: Das alles soll auf 6 Stockwerken am Hansaring 12 untergebracht werden. Bevor es aber so weit ist, musste einiges an Arbeit geleistet und noch einiges umgesetzt werden. Ich habe Oliver im Wertheim besucht und mal einen Teil der nicht ganz unkomplizierten Geschichte über das Wertheim erzählen lassen. Sicher nicht das letzte Mal. Tipp: Wer bis zu Minute 30 durchhält (oder hinspringt) findet heraus, was es mit dem Namen auf sich hat.

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Droid Boy Podcast Nr. 78 – Ehrenspace

Droid Boy Podcast

Im Herzen Ehrenfelds, von außen nur schwer zu entdecken und nur durch einen Hinweis auf der Klingel erkennbar, befindet sich in einem ehemaligen Künstler-Atelier das neue kleine Coworkingspace Ehrenspace. Die beiden Betreiber Felix und Dominic sind keine Coworkingspezialisten, aber seit ihrer ersten Zeit im formatco mehr als nur vernarrt in Coworking. So sehr, das sie seit einem Monat einen eigenen Coworkingspace betreiben. Ich habe sie besucht und herausgefunden, was sie treibt und was ihr Plan mit Ehrenspace ist.

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Big Data – Leben ist kein Algorithmus Konferenz

„Wenn wir die gesamte Materie und Energie des Weltalls mit unserer Intelligenz gesättigt haben, wird das Universum erwachen, bewusst werden – und über fantastische Intelligenz verfügen. Das kommt, denke ich, Gott schon ziemlich nahe“. (Ray Kurzweil, Chefingenieur von Google)

Die Wellen informations-technologischer Entwicklungen greifen in immer kürzeren Abständen in unser Leben ein: Es geht um Daten, Daten und nochmals Daten. Google, facebook und deren Verwandte, die „Nachrichten“dienste aller Länder, saugen unsere Daten ab.

Oft kommt dieser Zugriff erst mal unverdächtig daher: das Bargeld soll abgeschafft werden zugunsten elektronischer Transfers, die vermeintlich der Kriminalitätsprävention dienen sollen, jedoch die Ökonomie möglichst Aller komplett transparent machen würden. Gadgets wie google glass, Fitnessarmbänder oder Smartphones – Sensoren der Erfassung und des Zugriffs auf unser (öffentliches) soziales Miteinander bis hin zur (Selbst)kontrolle unserer Körperfunktionen rücken uns zunehmend auf die Pelle.

Auch das Internet der Dinge – internet of things – gehört dazu, das aus harmlosen Haushaltsgeräten Spione und Denunzianten im privaten Lebensbereich macht. Die im unscheinbaren Kleid der „Industrie 4.0“ daherkommende massive Umwälzung der Arbeitsprozesse werden Millionen Menschen aus der Erwerbsarbeit drängen und vor existenzielle ökonomische Probleme stellen.

Diese Liste ließe sich noch um einiges erweitern: Gentechnik, Drohnen, Cyberwar, Künstliche Intelligenz … Big Data ist der Euphemismus dafür, Big Theft (Diebstahl) wäre ehrlicher.

Überwachung ist ein klassisches Herrschaftsinstrument, jetzt ist es gelungen, daraus auch noch ein erfolgreiches business-model zu machen, was die Anzahl der Akteur*innen vervielfacht. Profitstreben wird zum neuen Motor der Überwachung und Datenerfassung. Sie dienen nicht nur der Kontrolle, sondern werden benutzt, um menschliches Verhalten vorherzusagen und gezielt zu manipulieren – eine Fremdbestimmung ganz neuer Qualität kündigt sich an.

Wir laden euch zur Konferenz „Solidarische Perspektiven gegen den technologischen Zugriff“ nach Köln in die Alte Feuerwache ein.”

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Welche digitale Ethik brauchen Mensch und Maschine?

“Unser Alltag ist zunehmend ein digitaler Alltag. Google, Facebook & Co. und deren Algorithmen bestimmen in hohem Maße, welche Informationen wir erhalten. Doch wer steuert diese Prozesse? Neutrale Algorithmen oder der Mensch, der sie programmiert?

Auch der einzelne Nutzer hat durch Social Media mitunter enormen Einfluss auf die gesellschaftliche Meinungsbildung – im Positiven wie im Negativen. Ein eindringliches Beispiel dafür: Hate Speech.

Müssen wir diese Macht von Algorithmen und Verfassern von Hassbotschaften im Netz regeln? Und wenn ja, wie? Die Antwort darauf lautet oft: Wir brauchen eine digitale Ethik. Aber kann Ethik all das leisten? Wer trägt die Verantwortung für ein respektvolles Miteinander im Netz? Unternehmen? Medienregulierung und Politik? Oder was kann der Einzelne tun?

Antworten wollen wir gemeinsam mit Ihnen und Expertinnen und Experten diskutieren. Wir laden Sie herzlich zur LfM-Medienversammlung am 28. Juni 2016 ab 13:30 Uhr (Einlass) im KOMED Köln ein.
Wir freuen uns, wenn wir Sie bei der Veranstaltung begrüßen dürfen.”

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Social Freezing – Baby auf Eis gelegt

“Einladung zur öffentlichen Podiumsdiskussion
am 22.06.2016 um 19:00 Uhr im ODYSSEUM Köln

Die Unternehmen Apple und Facebook bieten neuerdings ihren karrierebewussten
Mitarbeiterinnen Social Freezing an, also das vorsorgliche Einfrieren von unbefruchteten
Eizellen ohne medizinischen Grund. Die Methode des Social Freezing bietet Frauen die
Chance, ihre biologische Uhr eine Zeit lang anzuhalten, wenn sie noch nicht bereit sind,
ein Kind zu bekommen – sei es, weil sie noch den richtigen Partner suchen oder zunächst Karrierepläne verfolgen. Aber gewinnen Frauen dadurch wirklich neue Handlungsfreiheit?
Pro und Contra von Social Freezing werden auf der Veranstaltung reflektiert und diskutiert.”

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