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Kölner Netz Events kartographiert

Alle Events auf einen Blick.
Seit Anfang des Jahres sammel und liste ich die Kölner Netz Events. Das sind Stammtische, Workshops, Kongresse, Messen, BarCamps, Meetups, Jahrestreffen oder jegliche andere Form einer alten oder neuartigen aus dem Netz stammenden Veranstaltung, zu denen sich zumeist Nerds, Hacker oder Engagierte treffen, um sich fachlich auszutauschen und zu netzwerken. Auf über 30 Veranstaltungen lernte ich bestimmt an die Hundert Menschen kennen. Die Vielfalt ist beeindruckend. Zum Ende diesen Jahres bereite ich einen Artikel vor, in dem ich auf die Kölner Netz Szene eingehen möchte. Was damit genau gemeint ist, wird darin ebenso erklärt werden. Zur Vorbereitung darauf habe ich eine Karte erstellt, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Sie soll alle Veranstaltungsorte des Netz Kalenders zeigen. Bislang sind die Daten von drei Monaten eingearbeitet.

Warum Google? Ich habe es mit OpenStreetMap versucht. Aber mal ganz ehrlich: Wer hat die Zeit sich darin einzuarbeiten? So sehr ich dieses Projekt unterstützen möchte; allein mir fehlt die Zeit. Es braucht eine Geldspritze für dieses Projekt, um das Interface zu überarbeiten und wesentlich benutzerfreundlicher zu machen. Ich habe mir außerdem Bing “Karten” angeschaut und war überrascht, wie nah es an Google Maps herankommt. Die Entscheidung fiel dennoch auf Google, da ich dann alles innerhalb eines Kontos habe.
Bei Google Maps konnte ich innerhalb weniger Minuten anfangen die Adressen der Kölner Netz Events einzupflegen. Das geht recht einfach und die Türen für eine Kollaboration stehen weit offen. Wie bei Google gewohnt, lässt sich die Karte leicht in einen Blog integrieren.


Kölner Netz Kalender – Veranstaltungen auf einer größeren Karte anzeigen

Die Bedeutung der Daten. Die Entfernung der Erde zum Mond beträgt 363.000 km. Was bringt einem diese Information? Nichts, solange sie nicht erklärt und gedeutet wird. Ebenso verhält es sich mit den gesammelten Veranstaltungsorten. Damit man sie leichter interpretieren kann, habe ich die entferntesten Orte miteinander verbunden. So sieht man innerhalb welchen Radius die Veranstaltungen statt finden (lila Rahmen). Da sich der Netzkalender sowieso auf Köln bezieht, ist es kein wunder, dass sie auch nicht über Köln hinaus gehen. Wohl aber, dass der Süden so gut wie gar nicht vertreten ist und auch die rechte Rheinseite mit 3 (4 mit der Messe, die noch nicht eingearbeitet ist) Veranstaltungsorten klar im Hintertreffen ist.

Veranstaltungsorte gewichten. Die Karte macht zunächst sichtbar, wo die Veranstaltungen zu finden sind. Darüber hinaus habe ich versucht mit farblichen Markierungen die Unterschiede der Orte aufzuzeigen.
Blaue Markierungen zeigen normale Orte, an denen bislang nur eine Veranstaltung stattgefunden hat. Bei längerer Pflege dürfte diese Markierung deutlich abnehmen, da es recht wahrscheinlich ist, dass an Orten, an denen eine Veranstaltung stattgefunden hat auch für eine zweite oder für andere Events geeignet ist.
Lila Markierungen zeigen Orte, an denen bereits zweimal eine Veranstaltung stattgefunden hat.
Grüne Markierungen zeigen Orte, an denen Stammtische stattfinden.  Das sind Events, die wöchentlich, monatlich, oder in einem anderen mehr oder weniger regelmäßigem Turnus stattfinden und stets am gleichen Ort sind.
Pinke Markierungen zeigen Orte, an denen sowohl blaue als auch grüne Markierungen sein könnten. Sie stellen Hotspots dar und an ihnen lohnt es sich ein wenig aufzuhalten und darüber nachzudenken, warum das so ist.

HotSpots sind Inkubatoren. Das ist eine These, die zwar noch zu beweisen wäre, die aber aufgrund einiger Indizien recht plausibel ist.
Bisherige Hotspots wären demzufolge: Das C4, Cafe Goldmund und das Cowoco. Bislang nicht als HotSpot verzeichnet ist das Betahaus, das mit Daten über einen längeren Zeitraum auch zu so einem werden würde. Abgesehen vom Cafe Goldmund handelt es sich bei den Spots ganz klar um Orte der Kreativität, in denen gearbeitet wird und von denen viel in die Stadt ausgestrahlt wird. Besonders die beiden Coworkingspaces machen mit vielen regelmäßigen Veranstaltungen einen wesentlichen Anteil am Geschehen aus. Warum im Cafe Goldmund viel los ist, könnte mit seiner zentralen Lage und der optimalen Verkehrsanbindung zu erklären sein.
Das Komed kann auch als Hotspot bezeichnet werden, ebenso wie das Messegelände. Hier liegen zumeist aber Veranstaltungen vor, die entweder sehr groß angelegt sind oder hinter denen eine bestimmte Menge finanzieller Mittel stehen. Mit Daten eines längeren Zeitraumes werden diese ebenso auf der Karte als HotSpot markiert sein.

Inkubator für neue Events. Was könnte die Karte sonst noch bewirken, abgesehen davon, das man einen Eindruck von den Aktivitäten bekommt? Zukünftige Organisatoren sehen recht schnell, welche Events in welchen Orten stattfinden. Finden sie dort häufiger statt, ist das ein deutliches Indiz dafür, das dieser Ort dafür geeignet ist. Möchte man ein eigenes Events aufziehen, oder sucht man für sein bereits bestehendes eine neue Örtlichkeit, lassen sich hier die Lokalitäten überblicken. Klickt man nämlich auf eine Markierung, wird einem eine Liste mit allen bisher im Zeitraum stattgefundenen Events angezeigt.

Soweit in aller Kürze zur Karte. Sie wird weiterhin befüllt werden, das heisst die Datenlage wird sich noch verändern. Außerdem gibt es noch den Aspekt der Branchen, der hier noch gar nicht berücksichtigt wurde. Das und viele weitere Aspekte zum Kölner Netz-Leben in weiteren Artikeln. Ich wünsche viel Spaß!

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