Durch einen Bericht bei Spiegel Online wurde der St. Petersburger Flughafen auf sie aufmerksam: Eine kleine Kölner Gruppe an Bastlern, Hackern und Kreativen, die für eine ganz besonderes Projekt angefragt werden sollten. Einige Monate später geht “Orlovact” in die finale Phase und ich besuche das Team in den Hallen des alten Güterbahnhofs in Köln-Ehrenfeld.

U-Boot, Raumschiff? Orlovact!
Martin Wisniowski scheint der Einzige zu sein, der ein wenig Zeit übrig zu haben scheint, als ich in die vollgestellte Halle komme. Alle laufen herum, räumen, tragen, schrauben. Mitten im Raum hängt ein metallenes Ungetüm, wie aus einem Science-Fiction Film. Ein U-Boot? Ein Raumschiff? Ein Orlovact, wie Martin mir im Interiew erklärt, gebaut für die große Halle im St. Petersburger Flughafen. Was es ist? Eine Mischung aus Architektur, Skulptur, Installation und klassischer Anzeigetafel. Mit Projection Mapping und modernster Diodentechnologie, angeschlossen an die API einen Flughafens, ferngewartet aus dem schönen Köln.

Einzigartiges Objekt
Martin ist der Programmierer und Teil eines Teams, das aus Bastlern, Architekten und Ingenieuren besteht. Seine Aufgabe: Ein System zu bauen, mit dem alles Elektronische am Orlovact gesteuert werden kann. So eine Software gibt es noch nicht, so eine Objekt gab es auch noch nicht. Alle arbeiten an etwas einzigartigem und das merkt man dem Team auch an.

Martin erklärt mir im Podcast einzelne Module, die Entstehung und wie der Orlovact nach Russland kommt: demontiert. Die Konstruktion wurde hängend konzipiertt, sie würde vermutlich unter ihrem Gewicht zusammenbrechen oder sich stark verformen.

 

Weitere Informationen zum Projekt:

Webseite: http://flyingorlov.com/

Vielen Dank an The Flying Orlov UG  für die freundliche Genehmigung Ton- und Bildaufnahmen machen zu dürfen.

Lizenz aller Materialien: CC BY Droid Boy

2 Kommentare Droid Boy Podcast Nr. 71 – Orlovact

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