Bitcoin kennt man höchstens als virtuelle Währung, die in letzter Zeit durch deutliche Schwankungen und einen Börsen-Skandal in den Schlagzeilen war. Das Bitcoin aber auch eine Technologie-Plattform ist und auf dieser Technologie momentan noch viele weitere Services entwickelt werden, wissen die wenigsten. Ich interviewe Adrian Hotz, Organisator des Kölner Bitcoin Meetups und des World Bitcoin Forum. Er war in New York und Boston unterwegs, um sich dort mit den dortigen Bitcoin-Szenen zu vernetzen. Was er mitbringt ist das Bild einer hoch-innovativen, sehr Tech-lastigen Szene, die im Begriff ist altbewährte und etablierte Systeme durch ein dezentrales, verschlüsseltes und sich selbst überprüfendes System zu ersetzen.

Kern ist das von Satoshi Nakamoto entwickelte Bitcoin Protokoll. Im Grunde handelt es sich dabei lediglich um ein Protokoll, das nicht etwa etwas verwaltet, sondern lediglich das Protokoll von einer Handlung beinhaltet, die so eigentlich nie stattgefunden hat. Das System ist auf verschiedenen Computern verteilt (peer to peer) und damit selbstheilend und unzerstörbar. Das Protkoll ist in sich selbstheilend und kontrolliert sich selbst, weil es den Anreiz gibt eine Prüfsumme zu erstellen. Die Belohnung ist Bitcoin.

Adrian gibt eine kurze technische Einführung, ohne all zu sehr in die Tiefe zu gehen. Wir reden über den gesellschaftlichen Prozess, der entsteht und über die Szene, die den Prozess trägt und mitgestaltet. Und auch, wo man heute schon seine Burger mit Bitcoin bezahlen kann.

Unser Interview gibt es auch hier als Video:

 

The Rise and Rise of Bitcoin: Trailer

Eines der wenigen Hinweise von Satoshi Nakamotos Existenz liegt in einem Dokument, das er mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit selbst erstellt hat:

Bitcoin Whitepaper by Satoshi Nakamoto: Bitcoin: A peer to peer electronic cash system

Weitere Informationen:

Wikipedia: Bitcoin
Event: World Bitcoin Forum

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