Droid Boy Podcast Nr.26: Anti-Atomkraft-Demo Köln

Droid Boy Podcast Nr.26: Anti-Atomkraft-Demo Köln

Nach dem Verheerenden Erdbeben kam das Wasser, dann der Vulkan, und jetzt der Atom-GAU. Für viele ist das der Moment der Atomkraft den Stecker zu ziehen. Mit an über 40 Orten gleichzeitig organisierten Demonstrationen und Mahnwachen zeigten die deutschen Bürger am Montag Abend, wie man sich schnell und spontan über Twitter, Facebook und Blogs zu einer schlagkräftigen Truppe organisieren kann. Laut koeln.de waren es über 1500 Menschen. Der Kölner Stadtanzeiger spricht von Hunderten. Meiner subjektiven Wahrnehmung kommt es 1500 allerdings näher.

Der 26. Podcast ist ein Zusammenschnitt von der Demo in Köln, die als Mahnwache auf dem Domplatz begann. Dort versuchte zunächst die Piratenpartei zu werben, wurde aber ausgebuht. Auch später auf dem Rudolfplatz war klar, das politische Verzweckung der Atomfrage sofort ausgepfiffen und ausgebuht wurde.
Auf dem Domplatz gab es zunächst die Möglichkeit für jederman durch das offene Mikrophon seine Meinung zu äußern. Ein Sänger mit Gitarre sorgte zudem für gute Stimmung. Obwohl er zu Anfang überrascht war, das plötzlich so viele zuhörten, konnte er die Menge begeistern und überzeugte durch seine Ehrlichkeit und sein Engagement für die Sache.
Schließlich wurde aus der Mahnwache eine stattliche Demonstration zum Rudolfplatz. Der 30-minütige Marsch zog noch weitere Demonstranten an, sodass die Menge ordentlich gewachsen war als sie schließlich ankam.

Dort erwartete die Menge eine aus einem Bauwagen konstruierte, fahrbare Bühne, auf der launische Musik zum Besten gegeben wurde. Die Stimmung auf dem Platz war gut aber deutlich. Drei Redner hatten dann die Möglichkeit das Wort zu ergreifen. Sehr überzeugend war der Kinderarzt, der die Demonstranten besonders eindrucksvoll ansprechen konnte. Auch die Dame von den Montagsdemonstrationen überzeugte mit einer knackigen und kurzen Ansprache.

Der krönende Abschluss war sicherlich die großartige Band, die ein 10-minütiges und sehr ausgefeiltes Lied zum Besten gaben.

Rhein-Zeitung: Anti-Atom-Demos auch im Land
koeln.de: 1500 Kölner bei Anti-Atom-Demo
ksta.de: Hunderte auf Demo gegen Atomkraft
ksta.de: Mahnwachen auch in Köln

2 Kommentare Droid Boy Podcast Nr.26: Anti-Atomkraft-Demo Köln

  1. Stefan

    Zunächst mal: Die Bühne am Rudolfplatz war kein Bauwagen, sondern ein ziemlich alter LKW. Den Frontmann der Band sollte eigentlich jeder Kölner kennen. Er ist bekannt als Klaus der Geiger. Er tritt häufig auf Demos auf, früher auch als straßenmusiker auf der Schildergasse. IUn den letzten Jahren ist es um ihn allerdings etwas ruhig geworden.

  2. Jere Frumkin

    Es geht den Konzernen immer nur ums Geld. Sie denken nie an die Natur, Hauptsache sie haben ihr Geld. Nun sprechen die Firmen davon, dass nicht ausreichend Strom produziert würde ohne die Atomenergie, doch das ist erneut nur eine der vielen Ausreden um den Atomausstieg zu verhindern. Auch die Regierung will den Kraftwerksbossen entgegenkommen, indem sie ihnen erlaubt, die Stromkontingente der sieben Atommeiler, die ab sofort ausgeschaltet werden sollen, auf aktuellere Atommeiler zu übertragen. Ich denke, dass das alles nur zur Zeitgewinnung dient. Ich werde weiterhin an Atomkraftdemonstrationen teilnehmen.

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Nach dem Verheerenden Erdbeben kam das Wasser, dann der Vulkan, und jetzt der Atom-GAU. Für viele ist das der Moment der Atomkraft den Stecker zu ziehen. Mit an über 40 Orten gleichzeitig organisierten Demonstrationen und Mahnwachen zeigten die deutschen Bürger am Montag Abend, wie man sich schnell und spontan über Twitter, Facebook und Blogs zu einer schlagkräftigen Truppe organisieren kann. Laut koeln.de waren es über 1500 Menschen. Der Kölner Stadtanzeiger spricht von Hunderten. Meiner subjektiven Wahrnehmung kommt es 1500 allerdings näher.

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2 Kommentare Droid Boy Podcast Nr.26: Anti-Atomkraft-Demo Köln

  1. Stefan

    Zunächst mal: Die Bühne am Rudolfplatz war kein Bauwagen, sondern ein ziemlich alter LKW. Den Frontmann der Band sollte eigentlich jeder Kölner kennen. Er ist bekannt als Klaus der Geiger. Er tritt häufig auf Demos auf, früher auch als straßenmusiker auf der Schildergasse. IUn den letzten Jahren ist es um ihn allerdings etwas ruhig geworden.

  2. Jere Frumkin

    Es geht den Konzernen immer nur ums Geld. Sie denken nie an die Natur, Hauptsache sie haben ihr Geld. Nun sprechen die Firmen davon, dass nicht ausreichend Strom produziert würde ohne die Atomenergie, doch das ist erneut nur eine der vielen Ausreden um den Atomausstieg zu verhindern. Auch die Regierung will den Kraftwerksbossen entgegenkommen, indem sie ihnen erlaubt, die Stromkontingente der sieben Atommeiler, die ab sofort ausgeschaltet werden sollen, auf aktuellere Atommeiler zu übertragen. Ich denke, dass das alles nur zur Zeitgewinnung dient. Ich werde weiterhin an Atomkraftdemonstrationen teilnehmen.

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